stadtRAUMfrankfurt kennt keine Grenzen

Ein Beitrag von

Ihre Stadtverordnete für die Ausschüsse Bildung und Integration sowie Wirtschaft und Frauen.

Frankfurt bekommt einen neuen Ort der gelebten Vielfalt, in dem sich jede und jeder willkommen und zu Hause fühlen kann. Hier treffen Menschen aufeinander, lernen voneinander und unterstützen sich gegenseitig. Ich bin froh, dass wir mit dem neuen Zentrum für Bildung und Begegnung diese Oase des Miteinanders in den nächsten Monaten im Gallusviertel wachsen sehen werden. Die ersten Einrichtungen sind schon eingezogen.

Was bedeutet Integrationspolitik?

Die Integrations- und Diversitätspolitik der SPD sieht Integration als eine öffentliche Aufgabe, die der Lebenswirklichkeit einer so vielfältigen Stadt wie Frankfurt, gerecht werden muss. Das heißt, sie muss dafür sorgen, dass eine möglichst große Bandbreite an Bürgerinnen und Bürgern an dem Prozess der Integration beteiligt ist und sich vertreten fühlt. Wir müssen darauf achten, alle mitzunehmen und niemanden auf der Strecke zu lassen. Das bedeutet eben auch die Integration von neu zugewanderten Menschen. Nur so stärken wir die Chancengleichheit und bekämpfen das Gefühl des abgehängt seins. Meiner Meinung nach ist die Idee des Hauses, Menschen verschiedenen Alters, verschiedener kultureller und sozialer Herkünfte unter ein Dach zu bringen, der richtige Weg, um genau das zu erreichen. 

AmkA und KAV werden weiter gestärkt

In das neue Zentrum zieht auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, kurz das AmkA. Bereits seit 30 Jahren besteht diese wichtige Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zu Integration und Teilhabe. Mit dem Umzug und der Einbettung in das neue „Zentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung“ im Gallusviertel, stärken wir die Funktionen der Einrichtung und bauen diese weiter aus. Das AmkA wird als offene und barrierefreie Behörde gestaltet, denn eines ist sicher: Wer damit wirbt, Anlaufstelle für alle Bewohnerinnen und Bewohner Frankfurts sein zu wollen, der muss auch dafür sorgen, dass wirklich jede und jeder mühelos Zugang hat. Ebenfalls zieht die Geschäftsstelle der Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) in das neue Zentrum. Dieses Gremium vertritt die Interessen aller Frankfurterinnen mit Migrationshintergrund und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Integration voranzubringen.

Eine Vielzahl an Angeboten befeuert die Dynamik 

Mit dem neuen Zentrum schaffen wir gleichzeitig einen Ort frei von Vorurteilen. Einen geschützten Raum, in dem sich alle an die gleichen Regeln halten und wo gerade deshalb das Miteinander so gut funktioniert, weil alle an einem Strang ziehen. Gleichzeitig gestalten alle aktiv ihr Miteinander. So, dass ein jeder bei der Vielzahl an Angeboten, die zur Verfügung stehen, seinen Platz findet: Bildungsangebote für ganz junge Besucher, aber auch Weiterbildungsangebote für Ältere; Räume und Infrastruktur für Seminare und Veranstaltungen, um die Förderung von Begegnung und zivilgesellschaftlichem Engagement voranzutreiben. Viele Gemeinschaften in unserer Stadt, haben so die Möglichkeit, ihr eigenes kulturelles Programm und Angebote zu gestalten. 

Null Toleranz für Rassismus 

Mit dem Haus setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz. Gerade heute, in einer Zeit in der der rechte Rand in der Politik an Stärke gewinnt, ist es wichtiger denn je, bei diesen Themen klar Position zu beziehen. Mit diesem neuen und offenen Bürgerzentrums sagen wir über die Stadtgrenze Frankfurts hinweg Nein zu jeglicher Form von Intoleranz und Menschenfeindlichkeit.

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