„Respekt! Kein Platz für Rassismus“

Ein Beitrag von

Ihre Stadtverordnete für die Ausschüsse Bildung und Integration sowie Wirtschaft und Frauen.

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Das war auf unseren Schildern zu lesen, die wir – die SPD-Fraktion im Römer – in der Plenarsitzung im Dezember hochhielten, nachdem sich Dr. Dr. Rahn (Fraktionsvorsitzende der AfD) zu seinem ersten Wortbeitrag erhob. Wir wollten damit ein Zeichen gegen die Bestrebungen der AfD setzen, ein gleichlautendes Schild am Eingang zum Römer zu entfernen. Es scheint, als haben die Rechtpopulisten der AfD ein großes Problem damit, an die eigene rassistische Grundhaltung erinnert zu werden. Nicht im Vorfeld abgesprochen, jedoch mit der gleichen Idee zum gleichen Zeitpunkt, hielten auch die Stadtverordneten der Partei „Die Linken“ dieses Schild hoch.

„Frankfurts Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bleibt, er ist Teil unserer Stadtidentität.“

OB Peter Feldmann

Unser Oberbürgermeister Peter Feldmann hat sich bereits deutlich gegen die Forderung der AfD ausgesprochen: „Frankfurts Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus bleibt, er ist Teil unserer Stadtidentität.“ Ich unterstütze auch diese klare und eindeutige Botschaft von Peter Feldmann. Ich finde, dass dieses Schild ein Ausdruck für die tolerante und weltoffene Einstellung unserer Stadt ist. Das muss so bleiben und darf nicht von denen zerstört werden, die aufgrund ihrer verleumderischen Ansicht sogar auch dazu bereit sind Gewalt gegen andere anzuwenden!

Frankfurter Initiative „Respekt!“

Zum Hintergrund dieser Aktion ist zu sagen, dass die AfD bereits Anfang Dezember in einem Anwaltsschreiben forderte, dass das Schild am Eingang zum Römer abgehängt werden solle. Wenn dem nicht so geschehe, würden sie eine Klage einreichen. Sie begründen ihre Aufforderung damit, dass die Stadt Frankfurt gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot verstoße, denn es würde an einem öffentlichen Gebäude Werbung für die Position einer politischen Organisation gemacht werden. Das Schild wurde bereits vor fünf Jahren an der Tür angebracht und ist inzwischen auch an verschiedenen Orten in ganz Deutschland zu finden. Die Idee für das Schild stammt von der schon 2006 gegründeten Frankfurter Initiative “Respekt!“, deren offizieller Partner die IG Metall ist und die auch von vielen Prominenten unterstützt wird.

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