Die SPD-Fraktion verurteilt den Anschlag auf den Berliner CSD und steht solidarisch an der Seite aller Betroffenen
Die SPD-Fraktion verurteilt den Anschlag auf den Berliner CSD und steht solidarisch an der Seite aller Betroffenen
Wir blicken mit großer Besorgnis auf den Anschlag auf den Berliner CSD am Samstagabend und steht solidarisch an der Seite aller Betroffenen.
Eine Frau wurde getötet, viele weitere Menschen wurden verletzt. Was für Tausende ein Tag der Freiheit, der Sichtbarkeit und der Lebensfreude sein sollte, endete in Angst und unfassbarem Leid. Wer einen CSD angreift, greift nicht nur Menschen an. Er greift die Freiheit an, ohne Angst lieben, leben und man selbst sein zu können.
Queeres Leben gehört zu Deutschland. Der Anschlag auf den CSD in Berlin zeigt, dass wir auf allen politischen Ebenen, auch in Frankfurt, mehr für die Akzeptanz, Sichtbarkeit und Sicherheit queeren Lebens tun müssen. Zum Beispiel durch die weitere Unterstützung des CSD Frankfurt und die Arbeit queere Vereine. So, wie wir es als Regierungskoalition auch im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Denn Frankfurt ist bunt und so soll es auch bleiben.
Die Trauer über die schreckliche Tat darf nicht von anderen Debatten überschattet werden. Wir müssen aufpassen, dass Menschen mit einer Migrationsgeschichte oder muslimischen Glaubens jetzt nicht kollektiv stigmatisiert werden, weil die Tat mutmaßlich islamistisch motiviert war. Klar ist aber auch: Islamismus und extremistische Gewalt jeder Art ist entschieden zu verurteilen.
Wir verurteilen den Anschlag auf den CSD. Er ist ein Angriff auf die Werte einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer sowie bei allen Betroffenen.