Vereinbarkeit von Beruf und Familie für mehr Chancengleichheit

Ein Beitrag von

Ihre Stadtverordnete für die Ausschüsse Soziales und Gesundheit sowie Wirtschaft, Recht und Frauen

Um wahre Gleichberechtigung zu erreichen, brauchen wir auch wahre Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Anlässlich des internationalen Frauentags beschäftigen wir uns mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Grundvoraussetzung für die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten vorfinden, wenn es darum geht, sich für oder gegen eine Karriere zu entscheiden. Wir möchten, dass Frauen sich frei entscheiden können, welche Form der Erwerbstätigkeit zu ihnen passt und wie sie die partnerschaftliche Aufgabenteilung gestalten möchten. Dafür müssen wir Familien mehr in den Blick nehmen und - als eine Maßnahme von vielen weiteren - Betreuungsmöglichkeiten flächendeckend ausbauen. Denn noch immer bleiben vor allem Frauen zu Hause oder reduzieren ihre Stunden, die sich um die Familie kümmern. Die Folgen sind gravierend.

Die Teilzeitfalle

Um wahre Gleichberechtigung zu erreichen, brauchen wir auch wahre Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Anlässlich des internationalen Frauentags beschäftigen wir uns mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Grundvoraussetzung für die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten vorfinden, wenn es darum geht, sich für oder gegen eine Karriere zu entscheiden. Wir möchten, dass Frauen sich frei entscheiden können, welche Form der Erwerbstätigkeit zu ihnen passt und wie sie die partnerschaftliche Aufgabenteilung gestalten möchten. Dafür müssen wir Familien mehr in den Blick nehmen und - als eine Maßnahme von vielen weiteren - Betreuungsmöglichkeiten flächendeckend ausbauen. Denn noch immer bleiben vor allem Frauen zu Hause oder reduzieren ihre Stunden, die sich um die Familie kümmern. Die Folgen sind gravierend.

Flächendeckende Betreuung vom Krippenalter an - auch in Schließzeiten von Kita und Schule

Für eine Chancengleichheit in der Arbeitswelt brauchen wir unter anderem eine flächendeckende Infrastruktur bei der Kinderbetreuung. Bereits von der Krippe an muss das öffentliche Betreuungssystem ausgeweitet werden. Durch gezielte Gesetzgebungen müssen wir Eltern zum Aufteilen sowohl der Erwerbsarbeit als auch der unbezahlten Sorgearbeit ermutigen. Eine erschwingliche Ganztagsbetreuung  ab dem Krippenalter fördert die Erwerbstätigkeit beider Elternteile und ermutigt Väter, Verantwortung zu Hause zu übernehmen. Wir sind mit unserer Forderung als SPD-Fraktion aber nicht allein. Auch die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, regt an, das Angebot von Ganztagsunterricht und der Betreuung außerhalb der Schulzeiten auszuweiten. Gerade Betreuungsangebote außerhalb von Schul- oder Kitazeiten sind für Eltern eine große Hilfe. Denn häufig stehen sie vor der Herausforderung, eine Betreuung für ihre Kinder zu finden, wenn Kitas und Schulen schließen.

Für eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eltern von Kitakindern und schulpflichtigen Kindern zu helfen, Erwerbstätigkeit und Familienleben miteinander zu vereinbaren, stärkt Frauen den Rücken, einer Arbeit nachzugehen. Der Ausbau von kostengünstigen außerschulischen Betreuungsangeboten -  vor allem für sozial schwächere Familien - liegt uns daher sehr am Herzen. Für Frankfurt heißt das konkret, Ferienprogramme- und reisen weiter auszubauen. Das attraktive Bildungs- und Freizeitprogramm des Ferienkarussells Frankfurt, der Jugendverbände, der Sportjugend Frankfurt und der freien Träger:innen gilt es zu stärken. Dabei müssen vor allem längere Freizeiten angeboten werden, damit Eltern in den Schließzeiten der Kitas und Horte nicht mit hohem organisatorischem Aufwand einzelne Tagesangebote aneinanderreihen müssen.

Zusammenfassend sind auch noch im Jahr 2022 die Brandherde der Geschlechterungleichheit vielfältig. Eine sozialdemokratische Politik will jedoch schon immer genau diese Hürden Schritt für Schritt beseitigen. Die SPD kämpft seit jeher für ein Ende von Benachteiligung im Beruf und in der Gesellschaft. Auch in Zukunft wird Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau eines unserer wichtigsten Ziele bleiben.

Bildquelle: Envato Elements und Jusitcon via Flaticon

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