Bildungsbaugesellschaft bringt Tempo in den Schulbau
Bildungsbaugesellschaft bringt Tempo in den Schulbau
Wir begrüßen den Beschluss des Bildungsausschusses zur Gründung einer Bildungsbaugesellschaft für Frankfurt. Damit wird ein entscheidender Schritt getan, um den Schulbau und insbesondere die Sanierung von Bestandsgebäuden deutlich zu beschleunigen.
Frankfurt braucht Tempo beim Schulbau. Mit der Bildungsbaugesellschaft schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, die parallel zum Amt für Bau und Immobilien arbeiten und Projekte schneller umsetzen. Wer – wie CDU und FDP – weiterhin allein auf die bestehenden Strukturen setzt, verharrt im Status quo. Dieser Ansatz bringt keine Beschleunigung – und das können wir uns angesichts der Vielzahl dringender Projekte im Frankfurter Schulbau nicht leisten.
Sofern die Entscheidung des Bildungsausschusses in der kommenden Woche im Stadtparlament bestätigt wird, kann die Gründung der Gesellschaft und die Personalgewinnung beginnen. Das Konzept steht, die Zustimmung im Stadtparlament ist in greifbarer Nähe. Jetzt können wir loslegen – für eine gute Lernumgebung für jedes Kind in Frankfurt.
Als erste Schulen, deren Sanierungsprojekte von der Bildungsbaugesellschaft übernommen werden sollen, sind vorgesehen: Die IGS Georg Büchner in Bockenheim, an der insbesondere der Hitzeschutz ein drängendes Thema ist, die Boehleschule in Griesheim, das Bestandsgebäude der Astrid-Lindgren-Grundschule in Ginnheim, bei dem eine Dach- und Fassadensanierung dringend erforderlich ist, sowie das Gymnasium Liebigschule in Praunheim/Westhausen.
Wir verweisen darauf, dass die Bildungsbaugesellschaft zusätzliche Fachkräfte für Planung und Umsetzung gewinnen kann. Die Schulbauoffensive hat gezeigt, wie groß die Herausforderungen sind. Wir brauchen alle Instrumente, um Projekte schneller auf den Weg zu bringen.