Kultur für alle

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Stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie Stadtverordnete für Soziales und Gesundheit, Kultur und Freizeit sowie für den Ältestenausschuss.

In Frankfurt gibt es ein vielfältiges Kulturangebot. Wie genau die Zukunftsideen für Oper und Schauspiel, den Zoo, ein Kinder- und Jugendtheater und für den Kulturcampus Bockenheim aussehen, sehen Sie im Video Kultur für alle:

Mit dem KUFTI kostenlos in den Zoo und die Museen

Nicht größer als eine Bankkarte und strahlend gelb: das Kultur- und Freizeitticket – kurz KUFTI – ist eine Jahreskarte für Kinder und Jugendliche für die Frankfurter Museen und den Zoo. Mit dem Ticket kann man neben den städtischen Museen auch den Frankfurter Zoo und fast alle nicht-städtischen Museen in Frankfurt, wie beispielsweise das Naturmuseum Senckenberg, kostenlos besuchen. Mehr zu dieser bereits von uns umgesetzten Idee ist im Film zu sehen.

Oper und Schauspiel gehören ins Zentrum – eine Kulturmeile für Frankfurt

Seit Monaten wird in der Stadtpolitik darüber diskutiert, wie es mit der Oper und dem Schauspiel in Frankfurt weitergehen soll. Das alte Gebäude ist marode und eine Sanierung viel zu teuer. Wir möchten das Schauspiel am bisherigen Standort neu bauen und die Oper an den Rand der Wallanlagen versetzen. Der Willy-Brandt-Platz muss Kulturstandort bleiben. Die Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig hat erste Entwürfe vorgestellt, wie es aussehen könnte. Diese Entwürfe machen Vorfreude auf die Zukunft.

Zukunftsaussichten für den Zoo

Viele Gehege und Gebäude im Frankfurter Zoo müssen saniert oder neu gebaut werden. Gemäß dem Motto „Tiere erleben – Natur bewahren“ will der Zoo in Zukunft die Tiere erlebbar machen. Die Besucherinnen und Besucher sollen eintauchen in die Welt der Tiere. Wie genau das aussieht, ist ebenfalls im Film zu sehen.

Ein Kinder- und Jugendtheater für Frankfurt

Das denkmalgeschützte Zoogesellschaftshaus am Frankfurter Zoo muss dringend saniert werden. Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig stellte hierfür bereits ein Konzept vor, das die Grundlage für einen Architekturwettbewerb für die konkreten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen des 1875/1876 errichteten Gebäudes ist. Ein Kinder- und Jugendtheater würde dieses geschichtsträchtige Gebäude neu beleben und die Sanierung wäre eine einmalige Chance. Bereits seit letztem Jahr werden dort spezielle Stücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Dieses Angebot soll nach der Renovierung des Zoogesellschaftshauses ausgebaut werden.

Kulturcampus Bockenheim

Auf dem alten Gelände der Goethe-Universität in Bockenheim sollen bezahlbare Wohnungen entstehen und verschiedene Kultureinrichtungen angesiedelt werden, unter anderem der Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Das wäre ein wahrer Gewinn für den Stadtteil!

3 Kommentare zu „Kultur für alle“

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    Hallo und guten Tag, nun möchte ich diese Gelegenheit am Weltkindertag einmal benutzen, um auf die fehlenden Spielstätten für ältere Kinder hinzuweisen. Ich vermisse Basketballkörbe, Fußballfelder (müssen ja keine Normenfelder sein) gerade für die größeren Kinder. In Berlin ergibt sich daraus immer das Zusammenspiel zwischen größeren und kleinerer Kindern wie von selbst. An jeder nicht genutzten Ecke hängt ein Basketballkorb und in den Schulen ist ALBA Berlin sehr präsent und engagiert, woraus sich alles Weitere wie von selbst entwickelt. Leider ist Frankfurt da z.B in unserem Stadtteil am Bornheimer Hang sehr schlecht aufgestellt, da ginge mehr.
    Als Großmutter von Berliner Enkelkindern bin ich vielleicht ja etwas verwöhnt, aber ich möchte diese Anregung mal weitergeben.
    Danke für das Lesen und herzliche Grüße von Ute Ullrich (Ffm-Bornheim)

    1. Avatar
      Wolfgang Pfeifer

      Der Zoo ist in die Jahre gekommen. Leider auch nur begrenzter Platz in der Stadt. Man sollte m.E. über einen Neubau am Stadtrand nachdenken! Viele Grüße nach Frankfurt.

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    Klaus Weißbecker

    Kufti ist eine schöne Idee! Wieso aber sind Rentner hier nicht berücksichtigt? Sie sollen wahrscheinlich mit dem Fahrrad fahren oder mit dem ÖPNV.
    Besonders in Praunheim ist das schwierig, weil die U 7 seit geraumer Zeit nicht fährt und die nächste Sperrung dieser Linie auch schon angekündigt ist. Es gibt ja Busse, die den Ersatzverkehr bedienen. Die stecken aber in den reduzierten Fahrstreifen fest. Fahrräder spielen die Hauptrolle, sogar auf den Fußwegen, auf denen man ständig gefährdet ist.
    Ich wurde vor meinem Hause schon dreimal gerammt. Mein Auto auf dem Parkstreifen wurde für 1000.- von einem Radfahrer gerammt. Anzeige wurde erstattet. In jedem Falle flüchteten die Radler!
    Den Alten und den Fußgängern hilft keiner! Insofern ist auch Kufti auf der Linie. Die SPD ist für alte Menschen halt keine Option! Ich freue mich auf die nächste Wahl!
    Ich bin halt Rentner!

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